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HypoVereinsbank verkaufen


13.12.2005
Hamburger Sparkasse

Die Analysten der Hamburger Sparkasse raten die Aktien der HypoVereinsbank (HVB) (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) zu verkaufen.

Die HypoVereinsbank (HVB), das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von 483 Mrd. EUR, sehe sich als "Bank der Regionen". Mit der Übernahme der Bank Austria habe sie ihre Position in Österreich, Zentral- und Osteuropa gestärkt. Die Konzernstruktur bestehe aus zwei regional und drei global geführten Konzernbereichen. Privatkunden sowie kleine und mittlere Firmenkunden würden in den regionalen Bereichen "Deutschland" und "Österreich/Mittel- und Osteuropa" geführt. Das Immobiliengeschäft, das Asset Management und das Kapitalmarktgeschäft mit großen Firmen würden global gebündelt. Um das Konzernprofil nachhaltig zu schärfen, seien das Allianzpaket und das Bankhaus BethmannMaffei veräußert sowie die Anteile an der Münchner Rück weiter reduziert worden. 2005 sei die Übernahme durch die italienische Großbank UniCredito bekannt gegeben worden.


Auch wenn die Zahlen von Januar bis September über den Erwartungen der Analysten der Hamburger Sparkasse gelegen hätten, stelle sich die Frage der Nachhaltigkeit, da eine Reihe von Sondereinflüssen begünstigend gewirkt habe. Man halte den aktuellen Aktienkurs fundamental nicht für gerechtfertigt. Vielmehr scheine der Preis eine Spekulationsprämie zu beinhalten, die auf der Möglichkeit fuße, das UniCredito den restlichen Aktienbestand zu überhöhten Konditionen abnehmen wolle.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse halten dies für unwahrscheinlich und empfehlen die HypoVereinsbank-Aktie deshalb zum Verkauf.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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